Berufsbegleitender Kurs ”Molekularbiologische Arbeitsmethoden“

Zielgruppe: LaborantInnen, Technische AssistentInnen und WissenschaftlerInnen der Fachrichtungen Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, Landwirtschaft

Lehrgangsziel: Durch den Lehrgang werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die für eine Labortätigkeit in einem modernen Biotechnologieunternehmen erforderlich sind. Im theoretischen Teil werden die grundlegenden biologischen Prozesse und ihre Wechselwirkungen besprochen. Im Labor werden Fertigkeiten erworben, essentielle Methoden und Strategien sicher anzuwenden.

Zeitumfang: 192 Unterrichtsstunden Freitagnachmittag/Sonnabend (12 Wochenenden)
Termine:   9.1. bis 19.6. 2004

In Vorbereitung:   17.September 2004 bis 19.Februar 2005
Information und Anmeldung: 03834 515 422

Kursinhalte:

Theorie
Aufbau, Struktur und Funktion von DNA, RNA und Proteinen.
Im theoretischen Teil setzen Sie sich mit den grundlegenden molekularbiologischen Prozessen Replikation, Transkription und Translation auseinander.

Laborpraxis
Es erfolgt eine detaillierte Besprechung und Durchführung der Labormethoden. Dabei lernen Sie Fehlerquellen einzuschätzen. Darüber hinaus sollen strategische Denkweisen zur Kombination mehrerer Labormethoden entwickelt werden.

Nach fakultativer Prüfung wird ein Zertifikat erteilt.

Grundtechniken

  • Sterilarbeitstechniken
  • Kulturmedien, Anzucht von Zellen
  • Stöchiometrie

Molekularbiologische Arbeitmethoden

  • Gewinnung von DNA/RNA
  • Elektrophoresetechniken
  • Klonierungsstrategien (Restriktion, Ligation, Transformation und Selektion)
  • Genexpression in Bakterien
  • Herstellung und Einsatz von DNA-Sonden
  • Hybridisierungstechniken
  • Polymerasekettenreaktion (PCR)
  • Sequenzierung von DNA
  • Grundtechniken der Zellzucht


Durchgeführte Kurse: 

Seit 2001 wurden von uns sieben berufsbegleitende Kurse mit 80 Teilnehmern durchgeführt.

Alter unserer Teilnehmer :  20 –53 Jahre,  Durchschnittsalter bei 39 Jahren
Ausbildung der Teilnehmer : 50% Laborant , BTA, CTA oder MTA
10% Fachschulausbildung
40% Hochschulausbildung